Wenn der Winter das Auto voll im Griff hat

Wenn der Winter das Auto fest im Griff hat, kann die Technik schon mal versagen. Zehn einfache Tipps, wie Sie mit ihrem Fahrzeug so schonend wie möglich durch die Kälte kommen.
Ist Ihr Auto schon winterfit? Wenn nicht, sollten Sie das in Kürze dringend in Angriff nehmen. Wer nicht vorsorgt, der spürt am Auto schnell den eisigen Griff des Winters. Denn stramme Kälte bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Material. AUTO BILD sagt Ihnen, bei welchen Temperaturen was passiert – und welche Pflegetipps es dagegen gibt, wenn keine geschützte Garage Wärme spendet.


• plus 7 Grad und kälter Winterreifen haften aufgrund ihrer Gummimischung besser als Sommerreifen (verhärten). Tipp: Spätestens ab diesen Temperaturen Räder tauschen. Weil es dann oft einen Riesenandrang beim Reifenhändler gibt, grundsätzlich zum 1. Oktober und 1. April auf Winter-/Sommerreifen wechseln.
• null Grad Scheiben vereisen, Türschlösser frieren zu, Gummidichtungen kleben am Metallrahmen fest. Tipp: Isofolie auf die Scheibe legen oder zumindest Wischer aufstellen, damit sie nicht anfrieren. Türgummis mit Glycerin oder Talkum einstreichen, Türschlösser besser mit Grapfit als Öl schmieren. Türschlossenteiser immer in der Jacken- oder Handtasche dabei haben. Eiskratzer und Enteiser ins Auto legen – erst einsprühen, dann freikratzen. Noch ein Tipp: Unter Bäumen oder nah an Sträuchern kühlt das Auto weniger aus und befriert nicht so schnell.
• minus14 Grad Spiritus als Scheibenwaschzusatz geliert und verschmiert die Scheibe. Tipp: Waschwasser komplett entleeren, Markenzusatz im Baumarkt oder Zubehörhandel kaufen – den AUTO BILD-Testsieger Testsieger gibt es leider nur an der teuren Tankstelle.
• minus 15 Grad Motoröl mit der Bezeichnung 15W wird zähflüssig. Tipp: Beim Ölwechsel auf eine höhere Viskosität ausweichen. Dann kann der Schmierstoff nicht nur Kälte besser ab, sondern mindert auch den Widerstand im Motor. Das spart Kraftstoff.
• minus 20 Grad Autoreifen haben 0,5 bar weniger Druck als bei null Grad. Tipp: Bei jedem zweiten Tankstopp oder alle zwei Wochen Reifendruck prüfen und etwas erhöhen. Übrigens: Bei dieser Kälte wird das Öl mit 10W zähflüssig.
• minus 22 Grad Winter-Diesel flockt aus, trotz der Zusätze (Fließverbesserer). Tipp: Tank nur halbvoll machen, der Treibstoff wird schneller warm und bewegt sich mehr im Tank. Nur bei älteren Dieseln im absoluten Notfall Benzin dazu tanken, um den Diesel fließfähig zu halten. Moderne Diesel mit Pumpe-Düse-Technik oder Common-Rail können dagegen schweren Schaden nehmen. Bei unerwartetem Frost und ausgeflocktem Diesel hilft nur Auftauen in Garage oder Werkstatt und ein Filterwechsel.
• minus 25 Grad Ohne Frostschutz-Zusatz platzt der Kühler. Tipp: Frostschutz-Tauglichkeit rechtzeitig an der Tankstelle oder Werkstatt prüfen lassen, notfalls erhöhen. Und: Motoröl mit der Bezeichnung 05W fließt zu langsam.
• minus 30 Grad Das Scheibenwaschwasser friert trotz Zusatz endgültig ein. Tipp: Nur noch fahren, wenn es trocken ist. Immer einen Enteiser-Spray ins Handschuhfach packen.
• minus 40 Grad Die Stoßdämpfer werden langsam zäh und steif. Tipp: Zunächst langsam fahren, im Fahrbetrieb werden die Dämpfer weicher.
• minus 63 Grad Selbst synthetisches Öl wie z.B. Castrol Formula RS 0W-40 fließt nicht mehr. Tipp: Verlegen Sie Ihren Pizza-Service von Sibirien nach Deutschland.

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Akropolismuseum

Das neue Akropolismuseum in Athen, welches ausschließlich Fundstücke und Objekte von der Akropolis von Athen präsentiert, hat seine Pforten geöffnet. Es wurde am 20.Juni 2009 offiziell mit einem Staatsakt in Anwesenheit zahlreicher hoher Gäste eröffnet.
Während der Bauzeit war das Erdgeschoss für Besucher geöffnet. Es wurden hier Animationen zum Bau und zum Umzug gezeigt. Das Gebäude wurde 2007 fertiggestellt. Die Innentemperatur im Gebäude beträgt aus konservatorischen Gründen das ganze Jahr über exakt 23 °C.
Das Museum wird künftig die rund 300 Statuen und Friesteile sowie etwa 4000 andere kleinere Gegenstände aus demarchaischen Zeitalter, der klassischen Antike und derSpätantike zeigen, die bisher im alten Akropolismuseum auf der Akropolis ausgestellt waren oder aus Platzmangel in Magazinen lagerten. Der Eintrittspreis beträgt bis zum 31. Dezember 2009 symbolische 1 Euro.
Der Bau des Museums ist eng mit der Forderung nach Rückgabe des Parthenon-Frieses verbunden. Als 1801 Athen noch zum Osmanischen Reich gehörte, hatte sich der britische Botschafter in Konstantinopel, Lord Elgin, eine Genehmigung verschafft, die herumliegenden Fundstücke von der Akropolis mitzunehmen. Daraufhin demontierte er einen Großteil des Parthenonfrieses (ungefähr die Hälfte der Originallänge bzw. zwei Drittel des erhaltenen Frieses), zahlreiche Metopen, fast alle Giebelfiguren sowie eine Karyatide des Erechtheion und andere Kunstwerke. Sie sind seit 1816 im British Museum ausgestellt, welches auf die Rechtmäßigkeit des Erwerbs durch Kauf von Lord Elgin verweist und sich weigert, die Plastiken zurückzugeben. Um der Forderung Griechenlands nach Rückgabe Nachdruck zu verleihen, wollte man zunächst die entsprechenden Lücken im Parthenonsaal freihalten, entschied sich am Ende aber doch für dunklere Gipsabgüsse. Die fehlende Karyatide wurde allerdings nicht ersetzt. 

Wismar

Die Stadt in der ich geboren wurde und 30 Jahre lang lebte.
Wismar ist eine Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Sie wurde 1229 gegründet. Die Stadt begeistert jeden der sie einmal gesehen hat: die wunderschöne Altstadt mit den alten Bürgerhäusern, einem der größten Marktplätze Norddeutschlands (exakt 100 m mal 100 m) mit der Wasserkunst, dem klassizistischem Rathaus und dem Alten Schweden, dann der Alte Hafen und nicht zu vergessen die Nikolaikirche, der Marienkirchturm, die Georgenkirche, die Heiligen-Geist-Kirche und die Laurentiuskirche.