Griechenlands Volksabstimmung – eine Ohrfeige für die Antidemokraten

"Lediglich einige "Spekulanten" an den Börsen spielten verrückt, weil sie Angst vor den Entscheidungen des Volkes hätten“, sagte der Premier Papandreous.
Die Finanzwelt hat Angst vor demokratischen Entscheidungen, ist das nachvollziehbar? Sollte nicht das Maß aller Bemühungen auf der Welt das Volk sein und nicht die Renditen? Dies sollte mal wieder in den Vordergrund der Politik gerückt werden. Ansonsten wird doch der Zerfall von Demokratie und sozialem Frieden und letztlich auch der Weltfrieden großen Risiken ausgesetzt. Papandreou will jetzt sein Volk demokratisch abstimmen lassen, ob es den Euro behalten will oder die Drachme zurück haben will.

Papandreou: "Es geht nicht um die Frage 'Ja' oder 'Nein' zu dieser Regierung", so der Premier, "es geht um die Frage 'Ja' oder 'Nein' zum Euro, zu Europa." Das Rettungspaket wolle man den Bürgern nicht aufzwingen, sondern sich dafür die Zustimmung des Volkes sichern: "Das entspricht unserer demokratischen Tradition, wir verlangen, dass man dies auch im Ausland respektiert."

Die geplanten Sparmaßnahmen müssen ja auf jeden Fall durchgeführt werden. Dies weiß der größte Teil des griechischen Volkes und deshalb wird die Volksabstimmung auch sicher für den Euro ausfallen.
Wir müssen in Europa viel mehr auf die Straße gehen, um auch mitzubestimmen was mit unserem Geld passiert. Von den Griechen können erneut lernen wie Demokratie gelebt wird. Im Moment haben sie zwar die Wahl zwischen Cholera und Pest, aber sie haben auch die Chance ihren Stolz wieder zu gewinnen.

Natürlich werden die Scheindemokraten in Europa nervös, denn wo kommen wir denn hin, wenn die Länder Europas tatsächlich demokratisch regiert werden würden – nicht auszudenken für den weltweiten Finanzmarkt und die Arbeit der im Moment so wichtig gewordenen Rankingagenturen, die einfach mal so Länder finanziell abstufen! Welches Land kann sich eigentlich sicher sein nicht morgen auch abgestuft zu sein? Gibt es ein Land, das nicht so hoch verschuldet ist, dass es seine Schulden jemals zurückzahlen könnte?

Wer stoppt diesen finanzpolitischer Wahnsinn!

Frohe Weihnachten

Auch unser Tannenbaum ist in diesem Jahr der Finanzkrise zum Opfer gefallen.

Rhabarberkuchen vom Blech

Rhabarberkuchen vom Blech
Zutaten für den Teig:
4 Eier
125 g Margarine
125 g Zucker
500 g Mehl
1 Backpulver

1 kg Rhabarber

Zutaten für die Steusel:
250 g Butter 
200 g Zucker 
300 g Mehl

Zubereitung:
Den Teig zubereiten und auf ein Blech geben, den Rharbarber in Stücke geschnitten oben auf legen. Zum Schluß die Steusel verkneten und auf dem Rhabarber verteilen.
In den vorgeheizten Backofen bei 190°C geben und 1 Stunde backen. Super lecker für Rhabarber-Fans.

"Guten Appetit!"

Hansestadt Wismar

Die Stadt in der ich geboren wurde und 30 Jahre lang lebte.
Wismar ist eine Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Sie wurde 1229 gegründet. Die Stadt begeistert jeden der sie einmal gesehen hat: die wunderschöne Altstadt mit den alten Bürgerhäusern, einem der größten Marktplätze Norddeutschlands (exakt 100 m mal 100 m) mit der Wasserkunst, dem klassizistischem Rathaus und dem Alten Schweden, dann der Alte Hafen und nicht zu vergessen die Nikolaikirche, der Marienkirchturm, die Georgenkirche, die Heiligen-Geist-Kirche und die Laurentiuskirche.

Akropolismuseum

Akropolismuseum
Das neue Akropolismuseum in Athen, welches ausschließlich Fundstücke und Objekte von der Akropolis von Athen präsentiert, hat seine Pforten geöffnet. Es wurde am 20.Juni 2009 offiziell mit einem Staatsakt in Anwesenheit zahlreicher hoher Gäste eröffnet.
Während der Bauzeit war das Erdgeschoss für Besucher geöffnet. Es wurden hier Animationen zum Bau und zum Umzug gezeigt. Das Gebäude wurde 2007 fertiggestellt. Die Innentemperatur im Gebäude beträgt aus konservatorischen Gründen das ganze Jahr über exakt 23 °C.
Das Museum wird künftig die rund 300 Statuen und Friesteile sowie etwa 4000 andere kleinere Gegenstände aus dem archaischen Zeitalter, der klassischen Antike und der Spätantike zeigen, die bisher im alten Akropolismuseum auf der Akropolis ausgestellt waren oder aus Platzmangel in Magazinen lagerten. Der Eintrittspreis beträgt bis zum 31. Dezember 2009 symbolische 1 Euro.
Der Bau des Museums ist eng mit der Forderung nach Rückgabe des Parthenon-Frieses verbunden. Als 1801 Athen noch zum Osmanischen Reich gehörte, hatte sich der britische Botschafter in Konstantinopel, Lord Elgin, eine Genehmigung verschafft, die herumliegenden Fundstücke von der Akropolis mitzunehmen. Daraufhin demontierte er einen Großteil des Parthenonfrieses (ungefähr die Hälfte der Originallänge bzw. zwei Drittel des erhaltenen Frieses), zahlreiche Metopen, fast alle Giebelfiguren sowie eine Karyatide des Erechtheion und andere Kunstwerke. Sie sind seit 1816 im British Museum ausgestellt, welches auf die Rechtmäßigkeit des Erwerbs durch Kauf von Lord Elgin verweist und sich weigert, die Plastiken zurückzugeben. Um der Forderung Griechenlands nach Rückgabe Nachdruck zu verleihen, wollte man zunächst die entsprechenden Lücken im Parthenonsaal freihalten, entschied sich am Ende aber doch für dunklere Gipsabgüsse. Die fehlende Karyatide wurde allerdings nicht ersetzt.